Dienstag, März 24, 2009

Was wollen meine "Freunde" von mir?

Das überlege ich mir oft. Was wollen meine "Freunde" von mir? Wollen sie mich kennen lernen, wie ich bin, mit all meinen Fehlern und Macken? Akzeptieren sie wie ich bin? Wollen sie wirklich meine Freunde sein? Erhoffen sie meine blinde Unterstützung, bis sie ihr Ziel erreicht haben, und lassen mich dann links liegen?

Für mich ist Freundschaft ein Geben und ein Nehmen. Freundschaft bedeutet Ehrlichkeit, auch wenn der andere es nicht hören will. Freundschaft bedeutet für mich Unterstützung, Distanz, Nähe, Teilen, Lachen, Geheimnisse, Streit und vieles mehr. Das Wichtigste an einer Freundschaft ist für mich die Echtheit und die Ehrlichkeit.

Wieso falle ich immer wieder auf "falsche" Freunde herein? Ich weiss, ich bin zu gutgläubig und sehe in jedem Menschen nur das Positive. Ist grundsätzlich eine gute Eigenschaft - finde ich.

Das schöne ist, ich habe tolle Freunde. Sie sind einzigartig, spezielle und halten in jeder Situation zu mir. Sie sind ehrlich zu mir, sagen mir, wenn ich "sch..." gebaut habe. Sie sagen mir ihre Meinung und ich akzeptiere sie. Und sie akzeptieren meine Meinung. Was gibt es schöneres als so einzigartei Freunde zu haben?! Nichts! Da vergisst man glatt die Freunde, die sich für Freunde ausgeben...

Mittwoch, Februar 25, 2009

Wie lerne ich Schreiben?


Der Rat eines erfahrenen Journalisten auf meine Frage „Wie kann ich Erfahrung im Schreiben sammeln?“ lautete leider „Nachrichten schreiben, Nachrichten schreiben, Nachrichten schreiben. Das ist die beste Übung, um Schreiben zu lernen.“

Um ehrlich zu sein habe ich mir auf meine Frage eine motivierende Antwort erhofft. Etwa im Stil von „schreib Geschichten, Märchen, Krimis, etc“. Hauptsache die Antwort wäre eine Darstellungsform mit Humor oder Emotionen gewesen. Nein, die Antwort war „Nachrichten“. Da komme ich wohl nicht darum herum.

Leider ist es eine der schwierigsten Formen im Journalismus (finde ich). Und wieso soll gerade ICH mit etwas soooo schwierigem beginnen? Ich erinnere mich zu gut an den Kommentar meines Lehrers zu meinem ersten Nachrichtentext (über ein Thema von dem ich keinen blassen Schimmer hatte und rund einen Tag lang „herumgebastelt“ habe): „Wieso ist dein Artikel so wertend?“. Mein erster Gedanke - was ist daran so wertend? Na ja, in der Zwischenzeit weiss ich es. Nun gut, in Zukunft werde ich mein Leben in "Nachrichtenform" verfassen, um Erfahrung zu sammeln.


Montag, Januar 26, 2009

Plötzlich gehört man nicht mehr dazu...


Die Scheidungspapiere sind unterschrieben, der Hausrat aufgeteilt, es sind keine Kinder vorhanden und plötzlich gehört man nicht mehr zur Familie. Das tut weh...

Oft denke ich an die schöne Zeit mit meiner "zweiten" Familie zurück. Es gab lustige und fröhliche Momente, nachdenkliche Momente, interessante Momente, schwierige Momente und viele mehr. All diese schönen Erinnerungen bleiben. Und ab und zu gestatte ich mir in Erinnerungen zu schwelgen.

Ich getraut mich nicht, meine ehemalige "zweite Familie" zu besuchen. Ich habe das Gefühl, dass ich dazu kein Recht mehr habe. Ich gehöre nicht mehr zu Ihrem Leben und will meinem Ex-Partner keine Unannehmlichkeiten bereiten.

Ich freue ich mich jedes mal sehr, wenn ich sie sehe, am Geburtstag an sie denke oder ihnen eine Weihnachtskarte schicke.

Montag, Januar 12, 2009

Zeit für Veränderungen

Wenn nicht jetzt, wann dann! Zeit für Veränderungen. Erster Schritt - 10 kg weniger und wieder Skifahren.